
Meine Motivation
Meine Motivation Kinderbilderbücher zu schreiben und illustrieren:
Als ganz kleines Mädchen - das Sprechen fiel mir noch schwer - erzählte ich mit Überzeugung: “I wot mau Wanzewösche wärdä!” Damit meinte ich: Ich will einmal Krankenschwester werden. Im Teenageralter wurden Mutter Theresa und Franz von Assisi (durch den Film: “Bruder Sonne, Schwester Mond”) meine grossen Vorbilder und ich absolvierte tatsächlich die Ausbildung zur Krankenschwester und arbeitete einige Jahre auf meinem erlernten Beruf.
Das Waisenhaus Salomon Klein
Seit meinem mehrwöchigen Bolivienaufenthalt 2018 habe ich den grossen Herzenswunsch, das Waisenhaus “Salomon Klein” in Cochabamba, wo ich während einigen Wochen mithelfen durfte, finanziell zu unterstützen. Das Waisenhaus “Salomon Klein” hatte damals 27 Babys und insgesamt um die 160 Kinder im Alter von Geburt bis maximal 7 Jahre. Gerne können Sie unter folgender Webseite noch mehr erfahren über das Waisenhaus:
www.salomonkleinkidsfund.org
Mein erstes Kinderbilderbuch “Jorina - Ein Himmel voller Schmetterlinge” habe ich für die Kinder des Waisenhauses geschrieben und illustriert. Meine Hoffnung war, mit dem Erlös des Buches, diese Institution unterstützen zu können, doch leider waren die Verlagskosten sehr hoch und die Verkaufszahlen des Buches blieben tief. Ich liess mich aber nicht entmutigen und schrieb und illustrierte weitere Kinderbilderbücher. Mein Traum und meine grosse Hoffnung, mit dem Erlös meines neusten Kinderbilderbuches Menschen in Bolivien unterstützen zu können, bleiben erhalten. Mein neustes Buch “Fifi und Schuschu - Was mag das wohl sein?” habe ich selbst veröffentlicht und so gehen nun mindestens fünf Franken pro verkauftes Buch an das Waisenhaus “Salomon Klein und ein weiterer Betrag an unser eigenes Projekt, das ”Refugio Gaddiel”.
Das “Refugio Gaddiel” in Cochabamba:
In Cochabamba gibt es nebst privaten Kliniken ein öffentliches Kinderspital, das sich im Zentrum der Stadt befindet. Die sehr kranken, verunfallten oder schlimm verbrannten Kinder (auf dem Land wird noch oft am offenen Feuer gekocht) werden zum Teil aus einem sehr weiten Umkreis ins Spital gebracht. Manchmal sind die Eltern mit ihren leidenden Kindern mehrere Tage unterwegs, bis sie das Spital in der Stadt endlich erreichen. In Bolivien gibt es keine Lufttransporthilfe wie bei uns die “Rega”. Kann dann die Not der Kinder endlich - auf oft bescheidene Art - etwas gelindert werden, ergibt sich für deren Eltern ein neues Problem: Wenn sie keine Verwandte oder Freunde in der Stadt haben, müssen sie sich umsehen, wo sie draussen während der Nacht bleiben und vielleicht etwas schlafen können, denn das Geld für eine Herberge oder günstiges Hotel ist meist nicht vorhanden. Bei ihren Kindern im Spital dürfen sie maximal zweimal eine Stunde tagsüber bleiben, nachts ist ihre Anwesenheit nicht erlaubt. Die Nächte sind im Winter bitterkalt und die Strassen und Pärke voller Strassenhunde. Eine sehr schwierige Situation für die bereits von Leid erschütterten Eltern.
Unsere Freundin Ruth Jimenez Nina, eine intelligente und vertrauenswürdige indigene Sprachlehrerin aus Cochabamba, hat sich zur Aufgabe gemacht, diesen Eltern (oder Angehörige erwachsener Patienten in der gleichen Situation) eine Übernachtungsmöglichkeit anzubieten. Eine Herberge für mittellose Angehörige von weit her.
Seit März 2022 können mein Mann und ich zusammen mit Ruth Jimenez Nina eine Wohnung ganz in der Nähe des öffentlichen Spitals zu sehr günstigen Konditionen anbieten. Diese Übernachtungsmöglichkeit wird seit der Eröffnung bereits gerne und dankbar genutzt.
Möchten auch Sie diese Herberge “Refugio Gaddiel” unterstützen? Dann freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.
Eines der Schlafzimmer im “Refugio Gaddiel”
Esszimmer
Schlafzimmer im “Refugio Gaddiel”
Schlafzimmer
Die kleine Küche im “Refugio Gaddiel”
Der Mann rechts übernachtete viele Wochen im Refugio Gaddiel, da seine Frau (links) beinahe gestorben ist.